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GESCHICHTE DER WASCHMASCHINE

GESCHICHTE DER WASCHMASCHINE

Chronologie einer revolutionären Erfindung, von der Entwicklung bis zur Gegenwart

Bis zum 18. Jahrhundert erfolgte das Waschen im städtischen Waschhaus mit Hilfe eines Schlägers, einer Bürste, etwas Seife und Asche. In vielen Fällen musste man in das nächste Dorf gehen, um gelegentlich Wäsche zu waschen. Waschen galt als anspruchsvolle Aufgabe und Luxus. Das würde sich aber durch die Innovation einiger Erfinder und Unternehmer bald ändern. Ein Rückblick auf die unglaubliche Reise eines Gerätes, das heutzutage Teil unseres Alltags ist. 

Mechanische Waschmaschinen

1767

Die Geschichte der Waschmaschinen

Jacob Christian Schäffer

Ein deutscher, Jacob Christian Schäffer, erfand die Waschmaschine. Dieser Wissenschaftler war wirklich ein Alleskönner.

Mit einem Abschluss in Philosophie und Theologie und als Mitglied vieler gelehrter Gesellschaften, darunter die Akademie der Wissenschaften in Paris, bereitete Jacob Christian Schäffer ein Botanik-Handbuch für Apotheker und Ärzte vor, entwarf eine neue ornithologische Klassifizierungsmethode und führte wichtige Arbeit in der Mykologie und Entomologie sowie Experimente rund um Optik und Elektrizität durch. 1786 besuchte Goethe selbst das Kuriositäten Kabinett des großen Gelehrten..

1797 

Am 31. März diesen Jahres reichte ein Amerikaner, Nathaniel Briggs, das erste Patent für eine Waschmaschine ein.

1830  
mechanischen Waschmaschinen erschienen in England.<1843 

Ein Amerikaner, John E. Turnbul, erfand die Walzenwaschmaschine.

1851

James King reichte ein Patent für die erste Trommelmaschine ein. Das Modell war jedoch immer noch mechanisch und der Motor wurde mit einer Kurbel angetrieben. Trotzdem wurde die körperliche Anstrengung reduziert.

1861 

Eine Maschine von James King beinhaltete einen eingebauten Auswringer, wodurch das Waschen erleichtert wurde.

1870 

Der Franzose François Proust erschuf einen hygienischeren Prototyp mit Doppelkessel: Der Dampf sterilisierte die Kleidung. Aber nur wenige Materialien konnten auf diese Art behandelt werden.

1898 

Der französische Hersteller Flandria brachte die “Barboteuse” auf den Markt. Dank dieser manuellen Waschmaschinen konnte die Haushaltswäsche zu Hause, unter besseren Bedingungen als in den Wäschereien, gewaschen werden.

Zuerst musste die Wäsche in einer Waschmaschine gekocht werden. Die Wäsche wurde oft mit Holzasche vorbereitet (reich an Kali, diente diese als Waschmittel und entfernte Gerüche). Anschließend wurde die Wäsche in die Maschine gelegt, dann wurde das Rad gedreht: die Hin- und Herbewegung drehte die Wäsche in beide Richtungen, dann wurde das schmutzige Wasser über eine Rinne abgelassen.

Elektrische Waschmaschinen

1901

Ein amerikanischer Ingenieur, Alva John Fisher, gilt im Allgemeinen als Erfinder der ersten elektrischen Waschmaschine. Es wurde zwar mindestens ein Patent für ein weiteres elektrisches Modell vor seinem eingereicht. Die Identität des Erfinders ist allerdings bis heute unbekannt. Holztanks wurde durch Metall ersetzt.

1907

Die Hurley Electric Laundry Equipment Company brachte die Maschine “Thor” auf den Markt, die erste elektrische Waschmaschine, die den Prototypen von Alva J. Fisher nutzte (patentiert im Jahr 1910): Die Trommel wurde von einem Elektromotor angetrieben. Bei den früheren Modellen war dieser Motor nicht wasserdicht, was häufig zu Kurzschlüssen führte: Die Maschine war also potentiell gefährlich. Außerdem konnte die Maschine keine Wäsche auswringen.

1908

Joe Barlow und John Seeling gründeten Barlow & Seeling Manufacturing, später Speed Queen, heute weltweiter Marktführer in industrieller Wäsche und Waschsalons und bekannt für die erstaunliche Haltbarkeit seiner Waschmaschinen.

1911Effizienzverbesserung für Waschmaschinen

Barlow & Seeling Manufacturing verbesserte die elektrische Waschmaschine erheblich, machte sie sicherer und effizienter und begann anschließend eigene Modelle zu verkaufen.

1915

Speed Queen führte die erste multidirektionale Wringmaschine auf dem Markt ein.

1920

Elektrische Motoren wurden wasserdicht und zweistufig: langsamer zum Waschen und schneller zum Schleudern. Auf der Pariser Messe sorgte die Waschmaschine für starkes Interesse.

1927

Die erste Maschine mit eingebauter Schleuderfunktion wurde geschaffen. Die Verkaufszahlen von elektrischen Waschmaschinen erreichten schnell 913.000 in den USA.

1929

Die erste Waschmaschine erschien auf dem französischen Markt: auch diese hatte eine eingebaute Schleuderfunktion.

1937

Der für die Bendix Aviation Corporation arbeitende Amerikaner, John Chamberlain erfand eine multifunktionale Waschmaschine, die in einem Gang waschen, spülen und schleudern konnte. Für dieses Modell wurde noch im gleichen Jahr ein Patent eingereicht, was der ersten automatischen Waschmaschine entsprach.

1940

Von den 25.000.000 Haushalten, die an das Stromnetz angebunden sind, besaßen 60% eine elektrische Waschmaschine und die meisten Haushalte verfügte außerdem über eine elektrische Wringmaschine.

1941Entwicklung der Waschmaschinen

Um die Kriegsanstrengungen zu unterstützen, unterbrach Speed Queen die Produktion von professionellen Waschmaschinen. Die USA ermöglichten es den Herstellern jedoch, Ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Maschinenautomation fortzusetzen.

Die Ausbreitung der automatischen Waschmaschine

Automatische Waschmaschinen führen alle Waschvorgänge ohne manuellen Eingriff durch:

  • Ein Programmiergerät startet die Maschine
  • Ein Druckschalter und ein Magnetventil schneiden die Wasserversorgung ab, wenn der Tank gefüllt ist.
  • Ein Thermostat steuert die Temperatur
  • Ein Timer steuert die Betriebszeit.

Aber automatische Waschmaschinen, immer noch eine Neuheit in den früheren 50er Jahren, waren teuer und anfangs meist nur in Waschsalons verfügbar. Nur wenige Haushalte konnten sich die Maschinen leisten. Im Laufe der 50er und 60er Jahre breiteten sich Waschsalons in allen großen amerikanischen und europäischen Städten aus.

Die Modelle verbesserten sich stetig, integrierten die Zentrifugalkraft, um Wäsche zu schleuern und bauten einen vorprogrammierten Waschzyklus ein (ein Waschprogramm für jede Wäsche, das Wollprogramm erschien erst 1997).

Die 1960er Jahre
Entwicklung der Merkmale von Waschmaschinen

Verschiedene Waschmaschinenmarken begannen Ihr Produkte zu vermarkten. 1967 hatten 44% der französischen Haushalte eine Waschmaschine. 10 Jahre später waren es bereits 74%.

Die 1980er Jahre

Ab den 80er Jahren enthielten alle Maschine miniaturisierte, elektronische Komponenten (Mikroprozessoren, RAM etc.) und verbrauchten immer weniger Wasser und Strom, um die Umwelt zu schonen.

Waschmaschinen heute

Heutzutage bieten Waschmaschinen Dutzende Waschzyklen und Wasserlevel an, die vor oder während des Waschens programmiert werden können. Speed Queen Profi-Waschmaschinen – für industrielle Wäschereien (Hotels, Krankenhäuser, Gemeinschaftsresidenzen etc.) und Waschsalons – stehen an der Spitze, wenn es um Performance geht.

Diese Maschinen reduzieren den täglichen Wasser- und Energieverbrauch und bewahren die Qualität der Wäsche, die dank G-Kraft in Rekordzeit gewaschen wird.

ÖFFENTLICHE WÄSCHEREIEN: IHRE URSPRÜNGE, ROLLE UND GESCHICHTE

Zusammen mit dem Kühlschrank ist die Waschmaschine das häufigste Hausgerät in Haushalten auf der ganzen Welt. Die Geschichte der Waschmaschine geht zurück auf den Urbeginn der menschlichen Zivilisation, als Menschen versuchen den besten Weg zu finden, um ihre Kleider zu waschen. Zuerst in Flüssen und fließendem Wasser und dann in immer anspruchsvolleren Waschhäusern.

Die Waschmaschine erfüllt ein Grundbedürfnis nach sauberer Kleidung und Wäsche. Und es ist die tägliche Notwendigkeit, mit dem damit verbundenen Wunsch, den Waschvorgang so einfach wie möglich und hygienischer zu gestalten, der die beeindruckende Reihe von Erfindungen ins Rollen brachte und schließlich zu der Maschine führte, mit der wir heutzutage vertraut sind.

Die ersten Waschhäuser

Leinen von Hand zu waschen ist eine mühsame und lästige Haushaltsarbeit. Früher wuschen Waschfrauen Leinen mit etwas Seife am Rande eines Baches oder Flusses oder in einem Brunnen oder Waschhaus. Sie rieben das Tuch an Steinen oder hölzernen Platten und fügten Sand hinzu, um Flecken und verkrusteten Schmutz zu entfernen. Anschließend wurden die Leinen ausgewrungen und mit einem hölzernen Schläger trocken geschlagen.

Vor Waschhäusern

Die Römer hingegen bauten öffentliche Wäschereien (fullonicae in Latein, d.h.  Walzmühlen). Sie verwendeten fermentierten menschlichen Urin, um Leinen mit der hohen Konzentration von Ammoniak zu bleichen. Der Urin wurde in einen Tank gegossen und der Walker (oder die Walkerin) walkte die Kleidung: es wurde auf die Laken und Kleidung getreten, um sie zu reinigen.

Der Kaiser Vespasian ist heute noch berühmt, weil er eine Steuer auf die Sammlung von Urin verhängte. Als sein Sohn Titus sich darüber beschwerte, hielt Vespasian die ersten Einnahmen aus diesen Steuern unter Titus Nase und fragte, ob das Geld schlecht riechen würde. Titus verneinte die Frage und aus diesem Gespräch entwickelte sich das bekannte Sprichwort Pecunia non olet: „Geld stinkt nicht“. Jahrhunderte später wurden die ersten öffentlichen Toiletten nach Vespasians benannt.

Bis 1909 wurde menschliches Urin immer noch gesammelt, um die Wolle der Armee-Bettwäsche zu waschen und zu schleudern.

Unter den Arbeitsberufen, die während des 19. Jahrhunderts entstanden, gab es besonders viele Wäscher, Waschfrauen, Presser und sogar Bleicher. Diese Frauen waren meist in Wäschereien angestellt oder arbeiteten auf eigene Rechnung.

Die Rolle der Waschhäuser

Vor der Verbreitung von Waschhäusern oder verwandten Berufen und Einrichtungen mussten vor allem Dorfbewohnern dreckiges Wasser schöpfen, was eine gefährliche Infektionsquelle war. Die Verbreitung von Waschhäusern spielte also eine wichtige Rolle im Bezug auf die öffentliche Gesundheit und Hygiene, zu einer Zeit, als Cholera, Pocken und Typhus die Population gefährdeten.

Staatliche Subventionen finanzierten teilweise den Bau von öffentlichen Waschhäusern und somit wurden die Grundprinzipien der Hygiene revolutioniert.

Waschhäuser verbreiteten sich und die Arbeit von Waschfrauen wurde erheblich erleichtert. Die Betriebe galten als Zeichen des Reichtums und so war es sogar möglich, das Wohlstandslevel eines Dorfes durch die Anzahl von öffentlichen Waschhäusern zu beurteilen.

Waschhäuser spielten auch eine wichtige gesellschaftliche Rolle: Frauen aus dem ganzen Dorf trafen sich mindestens einmal pro Woche (außer die sehr alten Frauen) und tauschten lokale Neuigkeiten aus. Die Waschhäuser verwandelten sich in „Tratschhäuser“ und es war nicht ungewöhnlich Frauen, als Mittel zur Erleichterung der täglichen Aufgaben, singen zu hören.

Waschhäuser verschwanden allmählich, als fließendes Wasser in den meisten Haushalten erhältlich war. Die Technik der Waschfrauen diente aber dennoch als Inspiration der ersten Prototypen.

DIE ERFINDUNG DER WASHMASCHINE

Wir verdanken die Erfindung der Waschmaschine Jacob Christin Schäffer (1767). 30 Jahre später, erhielt der Amerikaner Nathaniel Briggs das erste Patent für eine Waschmaschine. Es ging darum, heißes Wasser in einen Tank zu gießen und einen Hebel zu drehen, um die Kleidung zu waschen und anschließend zwischen zwei Rollen auszuwringen. Der Tank wurde anschließend über einen Hahn entleert.

210 Jahre später wurde die elektrische Waschmaschine erfunden.

Moderne Waschmaschinen

1905 erschienen die ersten Trommelwaschmaschinen. Sie wurden immer noch handbetrieben, aber der Stahlbehälter erlaubte es, das Gerät mit einem Kohlebrenner zu kombinieren.

Gegen 1920 wurden die ersten elektrischen Maschinen gebaut: nur der Drehmechanismus war elektrisch. Die restlichen Kontrollen waren noch manuell.

Die ersten automatischen Maschinen

Erst im Jahr 1930 wurden die Maschinen automatisiert. Druckschalter, Thermostate und Timer wurden in die neueren Modell eingebaut. Ab den 1980er Jahren wurden Fortschritte im Bereich der Elektronik sichtbar. Die Waschmaschinen wurden reaktionsfreudiger und umweltfreundlicher:

  • Einstellung der Parameter durch Sensoren: Wasserstand, Geschwindigkeit, Schleudern
  • Gewichtserkennung
  • Unterschiedliche Zyklen: Farben, Weiß, Wolle, Synthetik
  • Energie- und Wassereinsparung

Die heutigen Waschmaschinen

Heutzutage sind Waschmaschinen teilweise mit dem Internet verbunden und verfügen über WLAN, um den Start von verschiedenen Waschgängen aus der Entfernung zu kontrollieren, zum Beispiel nach oder vor den Stoßzeiten, wenn die Stromkosten günstiger sind. Dank Elektrolyse, die die positiven und negativen Ionen trennt, arbeiten mittlerweile einige Maschinen ohne Waschmittel. Bald werden die ersten Waschmaschinen mit Touchscreen ausgestattet, ganz nach dem Beispiel der Speed Queen Modelle, dem amerikanischen Marktführer.

DER ERFOLG VON WASCHSALONS

In den 50er und 60er Jahren erlebten Waschsalons einen regelrechten Boom, als Waschmaschinen für die meisten Haushalte noch zu teuer waren. Ab den 70er Jahren konnten viele Haushalte Ihre eigenen Maschinen finanzieren: sie gehören mittlerweile in jedes Zuhause. In vielen Häusern gibt es sogar einen eigenen Waschraum.

Bedeutet das einen Rückgang der beliebten Waschsalons? Nein, die meisten Waschsalons sind weiterhin erfolgreich!

Was ist das Geheimnis hinter den heutigen Waschsalons?

Nicht jeder Haushalt hat den Platz und die finanziellen Mittel für eine Waschmaschine. Nutzer eines Waschsalons sind meistens Menschen, die keine Waschmaschine im eigenen Haus haben. Außerdem gibt es Menschen, die zwar über eine Maschine verfügen, aber größere Materialien oder Stoffe waschen wollen, die in keine herkömmliche Maschine passen: wie Decken und Vorhänge.

Dann gibt es noch einige, die die Wahl treffen, nicht in eine eigene Waschmaschine zu investieren. Das hat meist zwei Gründe:

Geld sparen: in einer einzigen Ladung können Sie bis zu 18Kg Kleidung waschen, im Vergleich zu 5 bis 7 kg in einer herkömmlichen Maschine.

Zeit sparen: In nur einer Stunde wird Ihre Wäsche gewaschen und getrocknet.

Alle oben genannten Faktoren erklären den Erfolg von Waschsalons und auch die Kundschaft besteht nicht nur ausschließlich aus Studenten. Ganz im Gegenteil: Wenn man in einen Waschsalon geht, findet man Menschen aller Altersgruppen mit allen nur erdenklichen Hintergründen.

Moderne Waschsalons bieten nicht nur Dienstleistungen wie Waschen und Trocknen an, es handelt sich auch um einen Treffpunkt, bei dem es um den sozialen Aspekt geht.

Ein neuer Ansatz für Waschsalons

Genau wie die Waschhäuser von früher, spielen Wäschereien auch heute noch eine wichtige Rolle in der Gesellschaft als Treffpunkt. Wäsche-Bars und Wäsche-Büchereien sind beliebte Konzepte und ein wachsender Appell an die Öffentlichkeit. Mittlerweile werden Konzerte organisiert, die an die singenden Waschfrauen in den früheren Waschhäusern erinnern.

Dieses neue Konzept ist ein weiterer Grund für die Verbreitung von Waschsalons auf nationaler und internationaler Ebene.

Ein Wäschesalon als Franchise eröffnen

In Frankreich hat Franchising einen größeren wirtschaftlichen Fußabdruck als in jedem anderen europäischen Land. Auf globaler Ebene steht das Land sogar an dritter Stelle. Franchising bietet die Vorteile eines bewährten kommerziellen Konzepts.

Waschsalons sind aus zwei Gründen ein sehr erfolgreiches und beliebtes Konzept:

  • Der Kundenstamm ist aus den oben genannten Gründen abwechslungsreich und zuverlässig
  • Franchising stellt eine vernünftige und rentable Investition dar*

* Natürlich ist der Standort des Waschsalons entscheidend. Die meisten Kunden besuchen den Waschsalon zu Fuß und kommen aus der Umgebung. Daher ist es wichtig, eine belebte Straße mit vielen anderen Geschäften und Dienstleistungen zu wählen.

In einer Zeit, in der Unternehmertum gefördert wird und jeder (oder fast jeder) von der Eröffnung eines eigenen Unternehmens träumt, haben sich Waschsalons einen hervorragenden Platz unter den erfolgreichen kleinen Unternehmen verdient und stehen auf einer Ebene mit Food Trucks und Concept Stores.

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